Was Ihr wollt

von William Shakespeare | Regie: Rüdiger Burbach

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Am Anfang von Shakespeares Komödie erleben wir eine Schiffskatastrophe. Die Zwillinge Viola und Sebastian können sich zwar noch aus dem untergehenden Wrack mit letzter Kraft retten, doch sie werden getrennt und wissen nicht, ob der andere auch überlebt hat. Gestrandet sind sie im märchenhaften Illyrien, regiert von Herzog Orsino, der der Gräfin Olivia verfallen ist. Diese jedoch trauert um ihren verstorbenen Bruder und weist Antrag um Antrag des liebestollen Orsino zurück. Viola, auf der Suche nach dem geliebten Bruder, verkleidet sich als junger Mann, nennt sich Cesario und tritt in die Dienste Orsinos. Dabei gerät sie in einen Strudel von schier unlösbaren Liebeswirren. Viola alias Cesario soll an Orsinos Stelle um die Gräfin werben. Olivia wiederum verliebt sich in die verkleidete junge Frau, die sich ihrerseits längst in Orsino verliebt hat.

Während diese Figuren an ihren Liebesverstrickungen zunehmend verzweifeln, führt in Olivias Haus ihr nichtsnutziger und trinkfester Onkel Sir Toby Rülp das Regiment. Gemeinsam mit dem Dienstmädchen Maria und seinem einfältigen Kumpan Sir Andrew Bleichenwang treibt er seine bösen Scherze. In einer der berühmtesten Szenen im Shakespeare-Universum macht Rülp dem verhassten Haushofmeister Malvolio vor, Olivia sei unsterblich in ihn verliebt. Daraufhin explodiert Malvolios Eitelkeit in einem Feuerwerk von blamablen Auftritten.

In Was ihr wollt begegnen wir überall Menschen auf der Suche nach ihrem Gegenstück. Orsino liebt Olivia, Olivia liebt Viola als Cesario, Cesario liebt als Viola den Orsino. Ein Mädchen, das sich als Junge verkleidet hat, liebt einen Mann, der eine Frau liebt, die einen liebt, der eine Frau ist. Wer liebt wen? Und wer ist wer? Die Suche nach Identität ist das Hauptmotiv in Shakespeares Komödie, dabei durchweht eine schaurig-schöne Melancholie diese traumverlorene Welt in Illyrien.

Regie: Rüdiger Burbach

Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht

Musik: Fatima Dunn

Es spielen: Katharina von Bock, Vera Bommer, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Andreas Storm,Brencis Udris, Miriam Wagner

Premiere: 21. Februar 2013

Spieldaten:
8. Februar, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Trüllikon
9. März, 20.00h Uhr, Bauma
1. April, 14 und 20 Uhr, Hausen am Albis

Spieldauer: ca. 2 1/4 Stunden. Eine Pause.

Eine Produktion des Theater Kanton Zürich


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